Hoffenheim-Mainz: FSV will die Wende mit neuem Coach

Hoffenheim-Mainz: FSV will die Wende mit neuem Coach

Nach dem 2:3 gegen Union trennten sich die Mainzer von Coach Sandro Schwarz. Nachfolger Achim Beierlorzer war bis vor kurzem noch Köln-Trainer. Nun möchte er bei der TSG Hoffenheim einen Einstand nach Maß feiern. Doch die Kraichgauer sind gut in Form.

Mainz gewann nur eines der letzten sieben Duell gegen Hoffenheim. Das war das letzte Aufeinandertreffen im Mai 2019. Damals siegten die 05er zuhause mit 4:2, obwohl die TSG zur Halbzeit mit 2:0 in Führung gelegen war. Doch dann sorgten Jean-Paul Boetius mit einem Doppelpack sowie Daniel Brosinski und Jean-Philipp Mateta doch noch für den Sieg der Rheinhessen. Die Siegtore fielen dabei kurz vor Schluss.

Ansonsten gab es seit 2015 vier Pleiten und zwei Unentschieden gegen Hoffenheim. Der letzte Auswärtssieg für Mainz im Kraichgau ist fünfeinhalb Jahre her. Am 15. März 2014 gewann 05 mit 4:2. Insgesamt spricht die Bilanz ganz leicht für die Rheinhessen. Sie entschieden acht Partien für sich, Hoffenheim sieben. Dazu kommen sieben Remis.

Hoffenheim – Mainz im TV oder Livestream

Zu sehen gibt es das Spiel live ab 18 Uhr bei Sky.

Hoffenheim will weiter oben dranbleiben

Seit dem 2:1 beim FC Bayern Anfang Oktober ist Hoffe on fire. Nach dem Coup gegen den Rekordmeister gewann die TSG auch die restlichen vier Liga-Spiele gegen Schalke (2:0), bei der Hertha (3:2), gegen Paderborn (3:0) und in Köln (2:1). Dadurch hat sie sich auf Platz fünf in der Tabelle vorgearbeitet. Auf die Champions-League-Plätze fehlt nur ein einziger Punkt.

Allerdings hat der VfL Wolfsburg als Zehnter auch nur drei Zähler Rückstand auf 1899. Stolpert Hoffenheim im Derby gegen Mainz, könnten Schalke, Leverkusen, Frankfurt und sogar die Wölfe dies nutzen und vorbeischlüpfen. Wie eng es zugeht, weiß auch Mittelfeldmann Dennis Geiger:

„Der Zehnte hat aktuell nur drei Punkte Rückstand auf uns auf Platz fünf, die Liga ist also sehr eng, jeder kann gegen jeden gewinnen – aber auch verlieren. Wir sollten weiterhin in jedem Spiel 100 Prozent unseres Leistungsvermögens abrufen und jetzt nicht anfangen zu sagen, wir wollen in die Europa oder in die Champions League. Wir haben zu Beginn der Saison ja schon erlebt, dass wir nicht so viele Punkte holen, wenn wir nicht voll da sind.“

Beierlorzer: Debüt mit Auswärtssieg?

Bis vor kurzem war Achim Beierlorzer noch Trainer des 1. FC Köln. Doch nach dem 1:2 zuhause gegen Hoffenheim wurde er entlassen. Eine gute Woche später ist er Trainer in der nächsten Karnevalshochburg, in Mainz. Und nun muss er erneut gegen Hoffenheim ran. Dieses Mal soll es aber besser laufen als mit dem FC.

Seinem Vorgänger Sandro Schwarz wurde vor allem das 0:8 gegen Leipzig zum Verhängnis. Und danach verlor man noch mit 2:3 gegen Aufsteiger Union Berlin. Allerdings zeigte Mainz nach dem 0:3-Rückstand Moral und schaffte fast noch den Ausgleich. Die Mannschaft scheint also intakt zu sein. Das sollte Beierlorzer entgegenkommen. Bei seiner Vorstellung war der neue Coach schon mal angriffslustig:

„Das Wichtigste ist jetzt, die einzelnen Spieler kennenzulernen und einen Eindruck zu gewinnen, mit welcher Elf wir gegen Hoffenheim siegen zu können. Ich stehe dafür, aktiv nach vorne zu spielen, mit hoher Laufbereitschaft und Leidenschaft. Ich will mit den Spielern reden, um herauszufinden, was auf dem Platz passieren muss, sie will ich auf diesem Weg mitnehmen.“

Voraussichtliche Aufstellungen

Hoffenheim

Baumann – Posch, Vogt, Hübner – Kaderabek, Grillitsch, Skov – Rudy, Rupp – Kramaric, Locadia

Mainz

Zentner – Aaron, Niakhate, St. Juste, Brosinski – Fernandes, Baku, Öztunali – Boetius – Szalai, Quaison

Mein Tipp

Mainz geht hochmotiviert mit neuem Trainer ins Derby, doch Hoffenheim ist gerade zuhause sehr stark. Letztendlich setzt sich der Gastgeber mit 2:1 durch. 05 muss auf den Umschwung noch warten. .
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