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Wer wird Deutscher Meister?

Sieben Meistertitel in Folge hat Bayern München eingefahren. Packt die Rekordtruppe von Trainer Hansi Flick nun den achten oben drauf?Bayern München 1,45 Oder ist in diesem Jahr einfach mal die Dortmunder Borussia dran?Borussia Dortmund 9 Oder behalten die Rasenball-Sportler aus Leipzig mit ihrem Coach Julian Nagelsmann weiter starken Aufwind unter den Flügeln?RB Leipzig 3

Vielleicht springt in der 57. Bundesliga-Saison aber auch ein Klub an die Spitze, den die wenigsten auf dem Wettschein stehen haben. Wäre doch schön, wenn das Meisterrennen bis zum 34. Spieltag eines mit richtig vielen Kandidaten bliebe. Wisst ihr, wann der letzte Titel nicht nach München oder Dortmund ging? Es war das Jahr 2009. Damals war der VfL WolfsburgVfL Wolfsburg 200 unter Teamchef Felix Magath nicht zu stoppen. Mit zwei Punkten Vorsprung auf den Vizemeister Bayern München gingen die Niedersachsen in der Saison 2008/09 ins Ziel. Das nun elf Jahre später zu wiederholen wäre eine Sensation.

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Wer steigt ab – wer muss runter?

Die zwei Aufsteiger SC PaderbornSC Paderborn 07 1,15 und 1. FC Union Berlin1. FC Union Berlin 7 sind die am höchsten gehandelten Kandidaten für den Abstieg. Beide werden wohl bis zum letzten Spieltag um den Klasse kämpfen müssen. Wobei die alte Fußballerregel besagt, dass die Chancen auf den Klassenerhalt im ersten Aufstiegjahr besser sind als im zweiten. Heißt: Fortuna DüsseldorfFortuna Düsseldorf 1,65 muss diese Saison mächtig aufpassen. Letzte Saison als Aufsteiger auf einem überraschend starken 10. Platz ins Ziel gekommen. Das tolle Ergebnis muss Friedhelm Funkel nun mit seinem Team bestätigen. Das wird schwer, zumal ihnen die Schalker Angreifer Benito Raman abgeworben haben. Und den zweiten Düsseldorfer Senkrechtstarter Dodi Lukebakio zog es zurück nach England. Und von dort ging es gleich ansatzlos weiter zur Hertha nach Berlin. Ähnlich hart wie für die Fortuna dürfte die Saison für den FC AugsburgFC Augsburg 15 werden. Bereits letzte Spielzeit war es eng für den FCA, dieses Mal wird es wieder ein heißer Tanz gegen den Abstieg werden. Wer muss am Ende runter in die 2. Bundesliga?

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Wer holt den Titel?

Bayern München ohne Robbery und Weltmeister Hummels. Sind die Münchner trotzdem erneut nicht zu bremsen? Der Rathausbalkon am Marienplatz ist schon für das letzte Bundesligawochenende geblockt. Selbstbewusst geht man in der Isarmetropole das Unternehmen Titelverteidigung an. Ohne die französisch-niederländische Flügelzange Franck Ribery und Arjen Robben wird der FC Bayern anders ausssehen. Wobei die beiden eh schon nicht mehr so oft dabei waren. Ribery kam letzte Saison auf 25 Einsätze, Robben sogar nur auf 12. Die jungen Wilden Kingsley Coman und Serge Gnabry haben die beiden Oldies längst überholt.

Dann packte auch noch der laut KICKER-Werten beste Verteidiger der letzten Bundesliga-Saison die Koffer: Mats Hummels. Der 30-jährige Innenverteidiger wechselte nach drei Jahren München zurück nach Dortmund. Es wird sich nun zeigen, ob die beiden neuen Franzosen Lucas Hernandez und Benjamin Pavard hinten den Laden genauso gut dicht halten.

Neun Punkte Vorsprung haben die Schwarz-Gelben letzte Saison verspielt. Das soll sich nicht wiederholen. Deswegen hat Borussia Dortmund – anders als die Bayern – seine Mannschaft in allen Bereichen verstärkt. Die mangelnde Erfahrung der starken Defensive wurde nun durch Rückkehrer Mats Hummels aufgefangen. Der Weltmeister von 2014 kennt die weiteren Neuen bestens aus seiner Zeit in der Nationalelf: Julian Brandt kam aus Leverkusen, Nico Schulz aus Hoffenheim. Dazu noch der letzte Saison bei Gladbach so glänzend aufspielende Angreifer Thorgan Hazard. Es klingelt bei dir bei „Stürmer aus Gladbach zum BVB“? Richtig, Dortmunds Kapitän Marco Reus schoss einst seine ersten Ligatore für die konkurrierende Borussia vom Niederrhein. Seit 2012 kickt er nun bei den Westfalen. Feiert er 2020 mit ihnen seine erste Meisterschaft?

Leipzig schon titelreif?

Hinter den beiden Meistern der letzten elf Jahre hat sich RB Leipzig als dritte Kraft etabliert. Die Roten Bullen könnten in dieser Spielzeit noch gefährlicher werden. Denn mit Trainer Julian Nagelsmann haben sie einen neuen Coach bekommen, der die Leipziger Philosophie vom schönen, schnellen Angriffsfußball weiter ausbauen wird. Außerdem konnte die eingespielte Mannschaft zusammengehalten werden. Bleibt spannend zu sehen, wie sich der Verein in der ersten Saison ohne Ralf Rangnick weiterentwickelt.

Spannend bleibt auch die Enwicklung bei Bayer Leverkusen.Bayer 04 Leverkusen 50 Die Werkself konnte den von allen Seiten umworbenen Kai Havertz halten. Der Jungnationalspieler wurde letzte Saison von den Bundesliga-Kollegen zum besten Spieler gekürt. Schade für ihn, dass Julian Brandt das Team Richtung Westfalen verlassen hat. Dafür kommt im Mittelfeld  Kerem Demirbay aus Hoffenheim neu dazu. Und für den Sturm lotste Sportdirektor Rudi Völler den 20-Jährigen Franzosen Moussa Diaby aus Paris unters Bayer-Kreuz. Mal abwarten, wie schnell der Außenstürmer in der Bundesliga ankommt.

Lange Zeit mischte auch Borussia MönchengladbachBor. Mönchengladbach 20 letzte Saison ganz oben mit. Doch dann kam der Einbruch: am 16. Spieltag von 2. Platz bis zum Saisonende auf den 5. Platz. Das soll sich nicht wiederholen. Statt Dieter Hecking dirigiert nun Marco Rose von der Seitenlinie die Fohlen. Mit RB Salzburg war der ehemalige Bundesligaspieler sehr erfolgreich. Ob bei der Borussia die Neuzugänge Breel Embolo (Schalke) und Marcus Thuram (Guingamp, Frankreich) den nach Dortmund gewechselten Thorgan Hazard vergessen machen können?