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DFB-Pokal 2019/20

Während sich seine Bayern von den Fans feiern ließen, gab Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bereits die ersten Interviews. Der FCB-Boss war begeistert vom 19. Pokalsieg seines Klubs. Mal abwarten, ob Rummenigge sich auch in dieser Saison an den Pokalauftritten seiner Jungs erfreuen kann. Als gejagter Pokalverteidiger starteten die Münchner als Favorit in den aktuellen Wettbewerb. Der FCB lag klar vor der Nummer zwei, Borussia Dortmund. Auch die Westfalen hatten große Chancen auf den Pokalsieg. Jawohl hatten. Denn der BVB scheiterte im Achtelfinale 2:3 bei Werder Bremen.

Und dann folgte der letzte Pokalfinalist RB Leipzig. Die Sachsen verabschiedeten sich wie Dortmund im 1/8-Finale: 1:3-Pleite bei Eintracht Frankfurt. Die Quoten aller weiteren Klubs wie zum Beispiel Bayer Leverkusen oder FC Schalke 04 – raus im Viertelfinale mit 0:1 gegen die Bayern – folgten mit deutlichem Abstand.

Halbfinale im Juni, Finale im Juli

Mittlerweile ist das alles Schnee von gestern. Topfavorit Bayern hat sich souverän ins Halbfinale gespielt. Dort treffen die Münchner Bayern München 1,15 am 10. Juni auf Eintracht Frankfurt.Eintracht Frankfurt 12 Mit denen haben sie noch ein Hühnchen zu rupfen. Denn im Finale 2018 kassierten sie eine 1:3-Pleite. Die Adler nahmen den Pott mit nach Frankfurt, die Bayern durften auf dem Marienplatz lediglich ihre 28. Meisterschaft feiern. Das tat weh! Die Meisterschaft feiern will in dieser Saison auch der 1. FC Saarbrücken. Als Meister der Regionalliga Südwest. Denn die Tabelle führen sie souverän an. Doch jetzt wollen die Saarländer 1. FC Saarbrücken 13erst einmal Pokalgeschichte schreiben. Und sich am 9. Juni im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Bundesligist Bayer Leverkusen Bayer 04 Leverkusen 1,12 durchsetzen.

Ergebnisse

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DFB-Pokal 2018/19: Mal wieder der FC Bayern

Nach der Finalpleite 2018 gegen Eintracht Frankfurt fuhren die Münchner Bayern 2019 erneut nach Berlin. Dort trafen sie auf Ligakonkurrent RB Leipzig. Für die Sachsen war der Kick im ausverkauften Olympiastadion Premiere. Allerdings war deren erstes Finale nicht von Erfolg gekrönt. Der FC Bayern nahm mit einem glatten 3:0 zum 19. Mal den Pott mit an die Isar. Mal wieder war ihm das Double gelungen, da der FCB eine Woche zuvor bereits die Meisterschaft gewonnen hatte. Übrigens zum 12. Mal.

RB Leipzig

Doch wie sind Bayern und Leipzig zum Finale nach Berlin gekommen? Die Leipziger besuchten zuerst erfolgreich den damaligen Regionalligisten Viktoria Köln (1:3), danach hatten sie zwei Bundesligisten zu Gast. Zuerst gabs ein 2:0 gegen Hoffenheim, danach ein knappes 1:0 gegen Wolfsburg. Auch im Viertelfinale in Augsburg war es eng: mit 1:2 nach Verlängerung buchte man das Halbfinale beim Hamburger SV. Beim Zweitligisten hatten die Rasenballsportler alles im Griff, mit 3:1 zog man erstmals ins Pokal-Finale ein.

FC Bayern

Dort hätte man bestimmt sehr gerne gegen Werder Bremen gespielt. Doch daraus wurde nichts, die Norddeutschen zogen im Halbfinale gegen den 22-fachen Finalisten Bayern München mit 2:3 knapp den Kürzeren. Knapp gewinnen oder nicht mehr wie nötig schien die Devise der Münchner fürs Erreichen des Endspiels. Denn vor dem engen Halbfinalsieg gegen Bremen schaffte man ein denkbar knappes 5:4 zuhause gegen den Zweitligisten Heidenheim. Da pfiffen bereits die Spatzen vom Dach der Allianz Arena, dass die Tage des Bayern-Trainers Niko Kovac gezählt seien. Heute wissen wir, dass das Pfeifen der Spatzen wohl falsch interpretiert wurde. Waren wohl nur Freudenpfiffe! Naja, und vor dem Heimspiel gegen Heidenheim schafften es die Bayern erst in der Verlängerung bei Hertha BSC. Lag vielleicht nur am ungewohnten Gefühl „Zum Pokal nach Berlin – und es ist kein  Endspiel?“ Nicht zuvergessen die sparsamen Auftritte des Rekordpokalsiegers in Runde 1 beim SV Drochtersen/Assel (0:1) und in Runde 2 beim SV Rödinghausen (1:2).

Finale Bayern – Leipzig

Bei Leipzigs Finalpremiere im Berliner Olympiastadion erwischte Bayern-Goalie Manuel Neuer einen Sahneabend. Wie einst im WM-Finale 2014 gegen Argentinien brachte er mit Klasse-Paraden den Gegner zur Verzweiflung. So holten sich die Bayern mit einem klaren 3:0 (1:0) zum 19 . Mal den DFB-Pokal.

Hinten Neuer – und vorne Robert Lewandowski. Der polnische Knipser traf zweimal, der französische Außenstürmer Kingsley Coman steuerte ebenfalls einen Treffer bei. Bayern-Chef Kalle Rummenigge war stolz wie Bolle auf seine Truppe: „Mit Manuel Neuer im Tor hatten wir einen Giganten hinten stehen. Unsere Mannschaft hat das toll gemacht. Das waren drei Tore mit dem Prädikat Weltklasse“, zeigte sich der Vorstandschef der Münchner begeistert.

Ergebnisse DFB-Pokal

Top Torjäger im DFB-Pokal