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DFB-Pokal 2017/18: Frankfurts Adler greifen sich den Pokal

Eintracht Frankfurt ist der aktuelle DFB-Pokal-Sieger. Die Hessen holten sich im Sommer 2018 zum fünften Mal den Pott. 30 Jahre nach dem letzten Pokaltriumph!

Wer waren die Gegner bis zum großen Finale im Berliner Olympiastadion? In Runde eins waren die Amateure des TuS Erndtebrück mit 3:0 fällig. Danach folgten die Siege über den 1. FC Schweinfurt 05 mit 4:0 sowie das glückliche 2:1 nach Verlängerung beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Anschließend kam es im Viertelfinale zu einem mit Spannung erwartetenden Nachbarschaftsduell mit dem FSV Mainz 05. Sehr viel Spannung kam allerdings nicht auf, die Adler siegten recht souverän mit 3:0.

Dann gings zum Halbfinale auf Schalke. Auch hier hielten sich die Frankfurter wieder schadlos und siegten zu-Null. Zwar traf die Eintracht nur einmal – Luka Jovic markierte in der 75. Minute den Siegtreffer –, aber was solls. Der Treffer reichte für die Finalreise nach Berlin.

Dort traf die Eintracht auf einen beinahe unbezwingbaren Gegner: Den deutschen Rekordmeister Bayern München. Der hatte über die Stationen Chemnitzer FC (5:0) und SC Paderborn (6:0) sowie die drei Dickschiffe RB Leipzig (5:4 i. E.), Borussia Dortmund (2:1) und Bayer Leverkusen (6:2) die Finaltickets gebucht.

Finale Eintracht gegen Bayern

Im Jahr 2006 gab es schon mal dieses Finale, damals siegten die Bayern durch einen Treffer von Claudio Pizzaro mit 1:0. Pizzaro? Der Pizzaro, der zuletzt beim SV Werder unterschrieben hat? Richtig, der Peruaner ist immer noch in der Liga unterwegs. Mit mittlerweile 39 Jahren! Wie sagte einst Otto Rehhagel? „Das Alter interessiert mich nicht. Mich interessiert nur die Leistung!“

Aber nun zurück zum Finale 2018. Die Eintracht war heiß auf den Sieg. Zum einen, weil sie das Finale 2017 mit 1:2 gegen Borussia Dortmund verloren hatte. Und zum anderen, weil sie vor knapp einem Monat gegen eine bayrische B-Elf in der Liga chancenlos waren. Mit 1:4 ging die Eintracht in München unter. Und noch ein Grund mehr: Es war das letzte Spiel unter der Leitung ihres Trainers Niko Kovac. Der sollte in der Sommerpause vom Main an die Isar wechseln. Gerne mit dem DFB-Pokal in der persönlichen Trainerbiographie. 

Alles auf jeden Fall Punkte oder Aspekte, die die Frankfurter ein wenig heißer auf den Pokalerfolg zu machen schienen als die Bayern. Und deswegen siegte die Eintracht auch nicht unverdient durch die Tore von Ante Rebic (11., 82.) und Mijat Gacinovic (96.) bei zwischenzeitlichem Ausgleichstreffer durch Robert Lewandowski (52.) mit 3:1.

Jetzt ist also die Eintracht die Gejagte Pokalverteidigerin. Schafft sie das dritte Pokalfinale in Folge? NEIN – Frankfurt scheiterte gleich zum Auftakt beim SSV Ulm. Tja, so schnell kann  es gehen. Aber wir sehen eh die Bayern als Topfavorit. Mit einer Quote von 2,50 liegen die klar vor der Nummer zwei, Borussia Dortmund. Die Westfalen stehen bei einer Quote von 7,50 auf den Pokalsieg. Und dann folgen Schalke (9,00), RB Leipzig (12,00), Bayer Leverkusen (12,00) und 1899 Hoffenheim (15,00).

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