Trocken über den Nürburgring?

Trocken über den Nürburgring?

Endlich wieder Formel 1 am Ring! Bis zu 20.000 Zuschauer dürfen am Wochenende beim Grand Prix dabei sein. Für die Piloten ist nicht nur die anspruchsvolle Strecke eine Herausforderung. Gefürchtet ist auch das Wetter in der Eifel.

Vorbei ist die Formel-1-lose Zeit in der Eifel. In dieser Woche ist die Königsklasse des Motorsports mal wieder zu Gast auf dem legendären Nürburgring. Nach sieben Jahren Pause ziehen Hamilton, Vettel und Co. wieder ihre Runden auf der gefürchteten Piste mitten in Deutschland. Corona machts möglich, denn eigentlich war der Ring draußen. Man konnte sich damals finanziell nicht einigen, die hohen Forderungen vom damaligen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hätten die Nürburgring-Betreiber nicht erfüllen können. Aktuell dagegen gehts eher um kurze Wege innerhalb des Rennzirkuses. Und so dürfen einige Rennstrecken wieder mitmischen, die schon lange kein Formel-1-Auto mehr gesehen haben: Mugello und Imola in Italien, Portimao in Portugal. Und nun der Nürburgring in Rheinland-Pfalz.

Nürburgring im TV oder Livestream

Zu sehen gibt es den Großen Preis der Eifel am Sonntag live ab 14:10 Uhr bei RTL und SKY.

Nürburgring – Wetterkapriolen in der Eifel

60 Runden á 5,148 Kilometer müssen die Rennfahrer am Sonntag absolvieren. Jede Runde mit 17 Kurven – 7 mal links, 10 mal rechts. Das alleine ist schon für Auto und Mensch eine große Herausforderung. Doch traditionell kommt in der Eifel noch das Wetter dazu. Denn das ist im Mittelgebirge Eifel alles anderes als beständig. Zumindest jetzt im Herbst. Auch aktuell wird es an diesem Wochenende immer wieder Regenschauer geben. Und die Temperaturen klettern wohl immer nur knapp hoch bis in den zweistelligen Bereich. In den ersten Bildern von der Streckenbegehung am Donnerstag waren Fahrer und Teammitglieder eingepackt in Mützen, Handschuhen und dicken Jacken zu sehen. Mal abwarten, wie die ersten Trainings am Freitag laufen. Gewinnt mal wieder Hamilton?

Wer stoppt Hamilton?

Weltmeister Lewis Hamilton ist auch am Nürburgring der Topfavorit. Der Mercedespilot kann sich eigentlich nur selbst schlagen. Wie zuletzt in Sotchi, als er gleich zwei Zeitstrafen kassierte. Wobei, vielleicht kann Teamkollege Valtteri Bottas ja doch noch am WM-Thron rütteln. Der Finne war in Russland zur Stelle, als die Nummer eins patzte. Allerdings fehlen ihm noch 44 Punkte auf Hamilton. Immerhin zwei Siege hat er eingefahren, der Titelverteidiger dagegen bereits sechs. Oder kann Red-Bull-Pilot Max Verstappen seinen zweiten Saisonsieg holen? Zurück zum Wetter: Wird es tatsächlich chaotisch, könnten auch andere Piloten als erste die Zielflagge sehen. Pierre Gasly zum Beispiel, der im September beim Chaosrennen in Monza gewann. Knapp vor Carlos Sainz und Lance Stroll. Den letzten Grand Prix in der Eifel hat übrigens Sebastian Vettel gewonnen. Damals im Red Bull vor den beiden Lotus-Piloten Kimi Räikkönen und Romain Grosjean.

Der Nürburgring

Sotchi 2020

PoPilotTeam
1BottasMercedes
2VerstappenRed Bull
3HamiltonMercedes
4PerezRacing Point
5RicciardoRenault
6Leclerc Ferrari
7OconRenault
8KwjatAlphaTauri
9GaslyAlphaTauri
10AlbonRed Bull

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