Mavericks – Celtics: Deutsches Treffen in Texas

Mavericks – Celtics: Deutsches Treffen in Texas

Die Dallas Mavericks empfangen das beste Team der NBA. Boston hat 15 Spiele am Stück gewonnen und ist der klare Favorit im Auswärtsspiel bei Nowitzki und Co.

Die Mavericks machen eine schwere Zeit durch. Die Mannschaft um die Deutschen, Dirk Nowitzki und Maxi Kleber, sind das genaue Gegenteil der Celtics. Mit erst drei Siegen in 17 Spielen experimentiert Dallas bereits mit der Rotation. Was gut ist für Maxi Kleber. Der steht in der Startelf, pünktlich zum Besuch von Nationalmannschaftskollege Daniel Theis. 

Harmlose Mavericks

Nach einer hoffnungsvollen Vorbereitung sind die Dallas Mavericks schwach in die Saison gestartet. De facto besitzen die Texaner die schlechteste Bilanz der gesamten Liga mit drei Siegen bei 14 Niederlagen. Ein Grund für die Misere ist die Offensive, die mit 98.9 Punkten pro Spiel (platz 28) zu wenig produziert. Im Vergleich lässt Dallas 105,6 Punkte zu. Normales Mittelfeld, im Vergleich zum mauen Angriff aber viel zu viel. Was unüblich für die Mavs ist - traditionell immer eines der besten Offensiv-Teams. Ob dies mit der immer kleiner werdenden Rolle von Dirk Nowitzki zusammenhängt ist noch nicht klar. Der Würzburger ist teamintern auf Platz fünf in gespielten Minuten (24,3) und Platz sechs bei den Punkten (10,3). Nowitzki als solider Punktelieferant fehlt. Den Staffelstab übernommen haben Harrison Barnes und Rookie Dennis Smith Jr, die die Ineffizienz der Mannschaft untermauern. Mit Rookie Smith auf der Aufbauposition leisten sich die Mavericks zudem viele Ballverluste. 

Das Spiel lebt und stirbt derzeit von den Dreiern. Dallas wirft fast am meisten, trifft auch die drittmeisten. Die Quote ist allerdings Mittelfeld. Seit einigen Spielen experimentiert Headcoach Rick Carlisle mit der Rotation und hat den deutschen Rookie Maxi Kleber in die Startformation berufen. Dallas steht seither bei 1-1, auch wenn Kleber selbst noch nicht allzu viel beigetragen hat. 

ODDSET sieht die Mavericks als klaren Außenseiter auf den Heimsieg bei einer Quote von 3,60.

Beantown Brawlers

Die Boston Celtics sind heiß. Und selbstbewusst. Nach einem Comeback-Sieg gegen den Meister aus Golden State bringt der Gast die beste Bilanz der Liga mit nach Big-D. Boston stellt die beste Defense der Liga dank einer engen Verteidigung, die viele Ballverluste produziert und den Dreier schwer macht. Alles Dinge, die Dallas Probleme bereiten werden. Trotz des Ausfalls von Gordon Hayward laufen die Celtics rund. Alle fünf Starter punkten zweistellig und der Ball wird gut bewegt. Mit Kyrie Irving kommt zudem ein genialer Isolation-Scorer, der es gegen die Point-Guard-Riege der Mavericks einfach haben könnte. 

Einsatzzeit könnte auch Daniel Theis als dritter Big Man in der Rotation sehen. Vielleicht sogar im direkten Duell mit Nowitzki oder Kleber. 

ODDSET sieht die Celtics als Favoriten auf den Sieg bei einer Quote von 1,28.

Worauf es ankommt

Auf ein Wunder. Im Falle der Mavericks. Statistisch spricht alles gegen die Texaner. Versucht Dallas das Spiel über den Dreier zu gewinnen, nun, sie treffen auf die beste Defense der Liga. Viele Ballverluste werden zu einfachen Punkten der Celtics führen. Beide Teams spielen nicht gerade schnell, sondern fühlen sich im Half Court Set Play wohl. 

Boston wird die Zone attackieren, Dallas muss das foulen unterlassen. Schwierig, da die Mavs den Gegner im Schnitt 24 mal an die Linie lassen. Offensiv hängt fast alles von Dennis Smith Jr. ab. Erwischt der Rookie einen guten Tag, kann er Boston fast alleine unterhalten. Leistet er sich Ballverluste und kann die Offense nicht ordnen, wird es sehr früh sehr deutlich aussehen. 

Mein Tipp für das NBA Spiel der Woche

Die Regeln besagen, dass Boston irgendwann verlieren muss. Dass dies ausgerechnet in Dallas passiert - unwahrscheinlich. Ich setze auf den Sieg der Celtics inklusive Handicap (-7,5) bei einer Quote von 1,80. Wer sich jetzt fragt „Warum nicht auf die Mavs +7,5 bei einer Quote von 1,80 setzen“ - Dallas hat den vergangenen zehn Niederlagen mit im Schnitt 11,1 Punkten verloren. Wobei die Heimniederlagen bis zuletzt gegen Minnesota (87-111) nie sehr deutlich waren. Wer den Sinn nach Nervenkitzel verspürt …

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