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NBA-Finals Spiel 3: Schaffen die Warriors die Vorentscheidung?

Superstar Durant (M.) auf freiem Weg zum Korb während Spiel 2 der NBA-Finals

Golden States Superstar Durant (M.) beim Dunk gegen Clevelands James June 2 2017 Oakland California United States of America Golden State Warriors Forward Kevin Durant 35 Dunks in Front of Cleveland Cavaliers Forward LeBron James during The First Half of Game 1 of Basketball s NBA Basketball men USA Finals in Oakland California Thursday June 1 2017 Shaw Pool Pi Warriors vs Cavaliers PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAp124 Copyright Pool Pix

Nach zwei Spielen und zwei deutlichen Siegen drehen sich die NBA-Finals um eine Frage – können die Golden State Warriors den (Playoff-)Sweep schaffen? Auch vor einem Jahr sah der Favorit wie der sichere Sieger aus. Dann schlug Cleveland zurück.


Warriors als das beste Team der Geschichte und prognostizieren die perfekte Playoff-Saison für die Dubs. 16 Siege, keine Niederlage. Die andere Seite hebt mahnend den Finger, angesichts der Geschehnisse im Vorjahr. Cleveland drehte die Serie nach zwei schwachen Auftaktpartien und gewann die Meisterschaft. Hinzu kommt noch die Weisheit: wette niemals gegen LeBron James. 

Cavaliers an der Wand

Die herben Niederlagen in Oakland überschütten die Cavs mit einer Menge Fragen. Was muss geändert werden? Wie können Steph Curry und Kevin Durant zumindest verlangsamt werden? Haben wir überhaupt eine Chance? Die letzte Frage ist die wichtigste – auch für den wettbegeisterten Fan. Cleveland verlor Spiel 1 und 2 mit durchschnittlich 20,5 Punkten. In Spiel 2 waren die Cavs der Aggressor zu Beginn und spielten wesentlich fokussierter. Das Ergebnis war der Kampf um den Gleichstand, nicht mal eine Führung. 

Für den Außenstehenden sind die NBA-Finals eine Duell zwischen David und Goliath. Zuletzt konnte der amtierende Meister am 25.12. gegen Golden State gewinnen. Im Januar setzte es eine 126:91-Niederlage in Oakland. Die Tendenz lässt vermuten, dass die Cavs die beiden anstehenden Heimspiele händeringend benötigen. Im Vorjahr gewann Cleveland Spiel 3 und verlor Spiel 4 knapp. Anpassungen und eine leichte Arroganz bei den Warriors erlaubten LeBron und Co. den Anschluss in der Serie. Die Anpassungen fanden in der Defense statt, zudem spielten die Rollenspieler einfach besser, als auswärts. Ein bekanntes Phänomen. 

Wie auch vor einem Jahr hat Headcoach Tyronn Lue genug „so geht’s nicht“-Material, um Veränderungen vorzunehmen. An der Rotation, an der Taktik und der Nutzung der Spieler. Die Hauptfrage ist jedoch, ob die Mittel genügen. ODDSET sieht die Cleveland Cavaliers als Außenseiter auf den Sieg in Spiel 3 bei einer Quote von 2,25

Superteam Warriors

Die Golden State Warriors spielen mit den erfolgreichsten und besten Basketball des Sports. Die Integration von Kevin Durant hat funktioniert und Stephen Curry ist der gewohnte Super-Zünder der Offense. Die Leichtigkeit der Dubs ist erschreckend. Sie impliziert, dass dieses Team nicht zu stoppen ist. 

Gleiches galt für die Warriors 2016, Sieger von 73 Partien. Diese Warriors verloren allerdings auf dem Weg in die NBA-Finals mehrere Spiele. In diesem Jahr werden sie weder von Verletzungen, noch von Erschöpfung aufgrund einer langen Serie im Conference-Finale geplagt. Headcoach Steve Kerr hat eine Taktik implementiert, die es den Superstars Curry und Durant ermöglicht, ihr volles Potenzial auf’s Parkett zu bringen. Cleveland hat keine Antworten auf die Offensiv-Maschinen. Kleine Läufe, vor allem kurz nach der Halbzeit haben den Cavs den Todesstoß verpasst. ODDSET sieht die Golden State Warriors daher auch als Favorit auf den Sieg bei einer Quote von 1,65.

Worauf es ankommt 

Die Golden State Warriors spielen auf Niveau, Cleveland hat Raum für Verbesserung. Ob diese reicht, um die Dubs zu besiegen, ist zumindest nach den ersten zwei Partien fraglich. 

Die Cavaliers müssen zunächst mehr aus ihren Rollenspielern herausholen. Zwei der fünf Spieler aus der Startformation (J.R. Smith, Tristan Thompson) sind weit von ihrer Form entfernt. Ändert sich dies nicht, wird’s unmöglich zu gewinnen. Entgegen der Bekundungen von LeBron James, nicht langsam spielen zu wollen – versuchen mit den Warriors mit zu rennen, ist tödlich. Tempo runter, fieser agieren und den Spielfluss zerstören. Dazu Post-ups für LeBron James und die Kontrolle beim Rebound. 

Golden State blüht im Chaos auf. Wenn sie verrückte Dreier treffen und die Cavs dann in eine schnelle Revanche zwingen. So entstehen Ballverluste und mehr verrückte Dreier. Innerhalb von Minuten liegt der Gegner dann zweistellig hinten und das Spiel ist vorbei. Zuhause sollte Cleveland wesentlich besser spielen, in allen Bereichen des Teams. 

Zu guter letzt, LeBron James, die ultimative Joker-Karte im NBA-Finals Deck. Er hat über Jahre bewiesen, dass er bei aller Brillanz noch einen höheren Gang finden kann. Der ist nötig in Spiel 3. 

Mein Tipp für Spiel 3 der NBA-Finals

Die Siegquote für die Golden State Warriors (1,65) ist attraktiv und rechtfertigt normalerweise den moderate Einsatz mit anschließend guter Aussicht auf Ausschüttung. Das Handicap für die Warriors liegt bei -2,5 bei einer Quote von 1,80. Wer glaubt, dass die Curry & Durant Show weitergeht und Cleveland kein Rezept findet, der kann auch gleich auf den Zug aufspringen. 

Ich gehe für Spiel 3 in die andere Richtung und folge der Regel „setze niemals gegen den King“. Die Cavaliers können die Serie und den Titel zweifelsohne verlieren. Solange ich es aber nicht sehe, dass LeBron James mit 0-3 zurückliegt, glaube ich es nicht. Die Siegquote von 2,25 ist sehr lohnend und verdoppelt den Einsatz. Das Handicap von +2,5 bei einer Quote von 1,80 ist diskutierbar. Ein enges Spiel, am Ende entscheidet eine Einzelaktion zugunsten Golden State? Möglich. 

Ich setze auf den Anschlusssieg der Cleveland Cavaliers für Spiel 3 der NBA-Finals bei einer Quote von 2,25.

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